Wo das Internet wohnt

Netzkunde: Wo beginnt und wo endet Österreichs Internet? In einem Kellerraum im Hauptgebäude der Wiener Universität. Ein Lokalaugenschein.

Medien | Hannes Stieger | aus FALTER 45/98 vom 04.11.1998

Das Internet, jüngstes aller Medien und Mutter des Kommunikationszeitalters, ist auf den ersten Blick ein Phänomen der Neunziger. Dennoch: Das Netz der Netze wurde bereits vor rund dreißig Jahren ins Leben gerufen.

In Österreich hielt das Internet erst 1991 Einzug - über den Katalysator Universität Wien. Damals noch zögerlich von den Forschenden angenommen, hat es sich nunmehr längst zu einem Massenmedium entwickelt. Peter Rastl, gebürtiger Oberösterreicher und seit 1976 Leiter des EDV-Zentrums, beeindruckt die Besucher mit Zahlen: "Allein die 25.000 Studenten und 5000 Angestellten mit E-Mail-Anschluß empfangen täglich rund eine Million E-Mails. Gesendet werden gleichzeitig rund 30.000 Mails." Die Hauptuni verursachte insgesamt täglich einen Datenverkehr von 100 Gigabyte, das entspräche, in Papier ausgedrückt, 20 Millionen Schreibmaschinenseiten.

Seit den Anfangstagen des österreichischen Internets hat die Universität Wien die sogenannte Domainverwaltung inne. Der Ausdruck


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