Streifenweise

Kultur | aus FALTER 45/98 vom 04.11.1998

Was ist das eigentlich, worüber wir hier jede Woche schreiben? Zelluloidstreifen, auf drei bis vier Rollen verteilt und ziemlich schwergewichtig. "Material" für den Projektor wie für findige Nachbearbeitungen - und das ist eine von sechs möglichen Antworten auf die große Frage "Was ist Film?", die Gustav Deutsch mit seiner neuen Arbeit unter programmatischem Titel gibt: "Film ist." ist Montage mit System: Sechs Begriffe bzw. Begriffspaare, die den Titel-Halbsatz ergänzen (können), gliedern Deutschs sechzigminütigen Film in Abschnitte. Sein Material sind die "nützlichen Bilder", die seit Anbeginn zur Kinogeschichte gehören und Überschneidungen zwischen dem Kino und anderen Institutionen anzeigen: Lehrfilme, Verhaltens- und Rationalisierungsstudien, audiovisuelle Aufzeichnungen und Inszenierungen von Experimenten u.ä. Deutsch ordnet diese Bilder seinen Kapiteln zu - "Film ist.": "Bewegung und Zeit", "Licht und Dunkelheit", "Ein Instrument", "Material", "Ein Augenblick", "Ein


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