Rettet das Gartenbau!

Kino: Die drohende Schließung des Gartenbau-Kinos ist nur das offensichtlichste Symptom für Jahre verfehlter bzw. unterlassener Kino-Politik in Wien. Der "Falter" bat Betroffene um Stellungnahmen zur aktuellen Diskussion.

Kultur | Michael Omasta | aus FALTER 45/98 vom 04.11.1998

Unmittelbar nach der Abschlußvorstellung der diesjährigen Viennale übernahm in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag voriger Woche die Plattform "Rettet das Gartenbau-Kino" im größten Einzelsaalkino Wiens die Regie. Dem Aufruf zur friedlichen Besetzung dieses Hauses leisteten, neben zahlreichen Filmemachern und prominenten Unterstützern der Plattform (wie Ilse Aichinger, Andreas Vitasek, Robert Menasse, Antonio Fian, Gerhard Ruiss, Stermann und Grissemann, Burkhard Stangl u.v.a.m.), auch rund 1400 filminteressierte Wiener und Wienerinnen Folge. Darüber hinaus haben die Organisatoren binnen knapp drei Wochen für eine Petition zur Erhaltung des Traditionsunternehmens mehr als 5400 Unterschriften gesammelt und den Stadträten Ederer, Marboe, Görg übergeben.

Der Anlaß ist dramatisch. Es geht nicht allein um das Gartenbau-Kino, sondern ums Ganze. Schon mehrere Wochen lang ist von der bevorstehenden Schließung weiterer Innenstadtkinos die Rede, auf Stellungnahmen, geschweige denn


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