Aufgeblättert

Kultur | aus FALTER 45/98 vom 04.11.1998

Also, wir wollen da keine Zusammenhänge konstruieren. Nur soviel: Stephen Fry hat vergangene Woche mit Prinz Charles zu dessen 50. Geburtstag einen Sketch spielen dürfen. Und für das Cover seines neuen Buchs "Columbus war ein Engländer" ließ sich der englische Schauspieler und Schriftsteller in einer eindeutigen Lady-Di-Pose ablichten (während er dem Betrachter des rückwärtigen Umschlags den nackten Arsch zeigt - im Alter von knapp drei Jahren). Sei es, wie es sei. Dazwischen, auf knapp vierhundert hinreißenden Seiten, erzählt Fry das bewegte Leben seiner ersten 20 Erdenjahre, berichtet über sein semiexzentrisches Elternhaus, die von ihm meist vorzeitig verlassenen Schulen und seine erste große - gleichgeschlechtliche und unerwiderte - Liebe. Das allein wäre noch gar nichts so Besonderes, wenn Stephen, der Held, nicht ein hochintelligenter Lehrerschreck, dreister Lügner und notorischer Dieb gewesen wäre, der schließlich mit 18 vor dem Jugendrichter landete und einige Monate


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