In Platten blättern

Fertig! Bücher und CDs kauft man nicht irgendwo, sondern in seinem jeweiligen Lieblingsladen. Den zu finden ist gar nicht so einfach. Teil VII der "Falter"-Studentenserie.

Kultur | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 45/98 vom 04.11.1998

Früher war das so eine Sache mit den Plattenläden. Hatte man seine Auswahl getroffen und ging es ans Bezahlen, waren mitleidige Blicke der anwesenden In-Crowd das harmloseste, was einem passieren konnte. Und wenn sogar der Verkäufer ob des persönlichen Mainstreamgeschmacks meckert, macht Plattenkaufen nicht viel Spaß.

Das hat sich geändert. Heute gibt es fast für jeden Musikgeschmack einen eigenen Plattenladen, und Elektro-Fans müssen sich nicht mehr vor der versammelten Indie-Fraktion verantworten. Wem Libro, Virgin Megastore oder Saturn trotz - oder wegen - der riesigen Auswahl zu unpersönlich sind, sucht kleinere Shops auf. Zum Beispiel das Rave Up. Das Geschäft ist die Pilgerstätte für Musikfreaks und hat in den letzten Jahren sein Indie-Rock Angebot um viele Facetten bereichert.

Will man neben Profis hörprobieren, ist der Black Market genau das Richtige. Hier trifft sich die heimische DJ-Szene aus sozialen wie aus musikalischen Gründen. Vor und hinter der Budel sind die


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