Uni-Ranking: nicht genŸgend

Glosse: Wider den "Standard" und seine kurzsichtige Uni-Wertung, die Kriterien wie FlexibilitŠt und Eigeninitiative nicht berŸcksichtigt.

Medien | Gerhard St ger | aus FALTER 46/98 vom 11.11.1998

Das diesjŠhrige Standard-Uni-Ranking wurde einem gesamtgesellschaftlichen, nŸtzlichkeitsfixierten Diskurs, der kritischem Denken gegenŸber bekanntlich negativ eingestellt ist, erneut gerecht und verwies diverse geisteswissenschaftliche Institute einmal mehr auf die letzten RŠnge; das Schlu§licht bildet diesmal das Wiener Institut fŸr Politikwissenschaft.

Der Grund dafŸr scheint aber weniger bei den betroffenen Studienrichtungen als vielmehr bei der eigenwilligen Logik dieser Uni-Hitparade zu liegen. So werden ausschlie§lich Absolventen und Absolventinnen - zumal mit einem fragwŸrdigen Sample - Ÿber die QualitŠt der Lehre befragt, wodurch wohl ein vergangener, kaum aber ein aktueller Status quo der vermittelten Inhalte reprŠsentiert werden kann. DarŸber hinaus liegen der dem Primat des Pragmatismus gehorchenden Beurteilung zu einem betrŠchtlichen Teil die Kriterien "Ausstattung" und "Berufsvorbereitung" zugrunde, welche gerade im Fall geisteswissenschaftlicher Studien dubios


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