Neue Oper, altes Haus

Oper: Beiläufig wurde letzte Woche klar, daß die heißumstrittene Zukunft der freien Opernszene längst entschieden ist.

Carsten Fastner | Kultur | aus FALTER 46/98 vom 11.11.1998

So ganz nebenbei kam es jetzt raus: Die Stadt Wien hat den Streit um die Zukunft der freien Opernszene entschieden. Seit Monaten forderte Sven Hartberger, Leiter des Wiener Operntheaters, ein festes Haus für zeitgenössisches Musiktheater. Die 15 Millionen Schilling, mit denen bislang die gesamte Szene von der Stadt subventioniert wurde, bräuchte sein "Opernhaus der Gegenwart" dafür allerdings alleine.

Heftiger Widerstand der vier anderen in Wien aktiven Gruppen war vorprogrammiert, Hartbergers Kritik am zersplitterten Status quo jedoch so schlüssig, daß auch Neue Oper Wien, Musikwerkstatt, NetZZeit und die reanimierte Taschenoper zumindest Teile daraus annehmen mußten. So wurde im Juli mit der Plattform Opernszene Wien eine Verteidigungsgemeinschaft gegründet, um zumindest Spielpläne, Kartenverkauf sowie Werbung stärker zu koordinieren und mit dem Jugendstiltheater einen zentralen Spielort zu etablieren.

Da, wo Hartbergers Idee erst richtig anfängt, hört die der Plattform aber

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