... mag man eben/Interview: "Die Schnitten kratzen mich"

Stadtleben | aus FALTER 46/98 vom 11.11.1998

Carl Manner, 69, promovierter Mathematiker, ist in dritter Generation Vorstandsvorsitzender. Die Manner AG ist zum Großteil im Besitz dreier Familien, ein kleinerer Teil der Aktien befindet sich in Streubesitz.

Falter: Manche Menschen haben das Gefühl, daß die Manner Schnitten in den Jubiläumspackungen anders schmecken als die herkömmlichen.

Carl Manner: Das Gefühl ist entweder falsch oder zumindest von uns nicht beabsichtigt. Die Rezeptur ist gegeben, aber wir können nicht garantieren, daß es immer gleich schmeckt. Man kann sich's auch einbilden. Wir haben die normale Ware in nostalgische Folie gepackt.

Wie ist die Manner Schnitte wirklich entstanden?

Ich war ja nicht dabei. Aber wir haben die Preislisten aus dieser Zeit. Die Firma war ursprünglich eine Schokoladenfabrik, die primär dunkle Schokolade gemacht hat. Im Jahr 1898 taucht das erste Mal eine solche Waffelschnitte in diesem Format, 47 mal 17 mal 17 Millimeter, auf. Die Rezeptur ist bis heute die gleiche.

Wie ist das, wenn


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