Bye bye Schlabberpulli

Fertig!: Seitdem es auch in Wien internationale Modeketten gibt, macht Klamottenkaufen Spaß. Teil VIII der "Falter"-Serie für Studierende.

Stadtleben | S.Neudecker und C.Wurmdobler | aus FALTER 46/98 vom 11.11.1998

Seit Hasi und Mausi ist nichts mehr so, wie es war. Der ständig weiter expandierende schwedische Fashion-Discounter Hennes & Mauritz hat einerseits bestehende Textilkaufhäuser zum Umschwenken Richtung Schick und Billig gezwungen, andererseits den Markt für internationale Ketten geebnet.

Aber H & M ist unschlagbar. Das Unternehmenskonzept ist genial wie einfach: Trends werden rechtzeitig aufgespürt, Klamotten in hohen Auflagen billig produziert und fast genauso billig verkauft. Nur Kenner können H-&-M-Kleider von Designerstücken unterscheiden. Die Tatsache, daß Supermodels in H-&-M-Kleidung Reklame machen, verleiht dem Laden so etwas wie Glamour. Zu Schlußverkaufszeiten purzeln die Preise, und wer Schülerhorden aus dem Weg gehen möchte, sollte den vorlesungsfreien Vormittag zum Shopping nutzen.

Ganz neu in Wien ist Mango. Die spanische Kette hat ein ähnliches Programm wie H & M, orientiert sich auch bei der Preisgestaltung an den Schweden, führt aber nur Frauenbekleidung. Die Kollektionen


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