Sonne im Kopf

Neues Getränk: Katu soll die Sonne im Kopf aufgehen lassen und zu tieferen Einblicken führen.

Stadtleben | Sigrid Neudecker | aus FALTER 46/98 vom 11.11.1998

Es war vor rund fünf Jahren, als sich der frischgebackene Akademiker Michael Suitner als Belohnung eine Reise nach Kolumbien gönnte. Eines Abends kehrte er in einem kleinen Wirtshaus ein und bestellte, wie immer, was auch die Einheimischen aßen und tranken. "Ich wurde gefragt, ob ich ein bestimmtes Getränk schon kannte, worauf mir Katu serviert wurde", berichtet Suitner heute. Was es mit Katu über den Erfrischungseffekt hinaus auf sich hatte, erfuhr er allerdings erst nach und nach.

"Bereits in Inka-Gräbern wurden bei Ausgrabungen Gefäße gefunden, die der Katu-Frucht nachgebildet waren", sagt Suitner. "Die Inkas haben Katu vor ihren Festen getrunken, um den Feierlichkeiten einen positiven Effekt zu geben. Und auch heute noch sagen die Indianer, daß es die Sonne im Kopf aufgehen läßt."

Jahre nach seinem ersten Kontakt hat Suitner Katu nun als zukünftiges In-Getränk auf den Markt gebracht. Die Frucht bezieht er aus Peru, verarbeitet wird sie hier. Und zwar ohne Farbstoffe, Stabilisatoren


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