Nix mit ruck, zuck?

Uni-Reform Ab Freitag brüten heimische Bildungsexperten zwei Tage lang über der Reform der Studienpläne. Während das Wissenschaftsressort auf neue Uni-Abschlüsse drängt, stehen andere auf der Bremse.

Politik | Nina Weissensteiner | aus FALTER 47/98 vom 18.11.1998

Sigurd Höllinger hat es eilig. Für die neuen Uni-Abschlüsse könnte schon im Jänner 1999 ein Gesetz vorliegen, meint der zuständige Sektionschef im Wissenschaftsministerium. Das derzeit zweigliedrige System - Diplomstudium und Doktoratsstudium - soll einem dreigliedrigen weichen: Die Studenten könnten somit künftig schon nach sechs Semestern zu akademischen Würden kommen. Möglich wird dies durch die Einführung des sogenannten Baccalaureatsstudiums nach dem Vorbild des britischen und US-amerikanischen Uni-Systems. Erst darauf aufbauend würden Studiosi zum Magister oder Diplomingenieur mittels Masterstudium kommen. Wer noch höher hinaus will, kann schließlich das anspruchsvolle Doktoratsstudium absolvieren. Sigurd Höllinger will dafür auf der bundesweiten Studienplantagung in Wien kommenden Freitag und Samstag (20./21. November) eine Lanze brechen. Die heimischen Studienpläne könnten damit international kompatibler, die Anrechenbarkeit von Prüfungen im Ausland für Studenten


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