An den Fersen des Meisters

Musik Am Montag spielt Paul Weller in der Arena. Der "Falter" traf Paolo Hewitt, den offiziellen Biografen und Busenfreund des Britpop-Paten.

Kultur | Robert Rotifer | aus FALTER 47/98 vom 18.11.1998

Hallo Alter, wie geht's?" Wir sitzen mit Paolo Hewitt in der Novembersonne vor einem Pub in Camden und werden wieder einmal von einem der zahlreichen vorbeidefilierenden Bekannten unseres Interviewpartners unterbrochen. In diesem Fall ist es Carl Smyth, dicklich gewordenes Faktotum der vor ihrem zwanzigjährigen Jubiläum stehenden Ska- und Popband Madness. "Ich mach' hier gerade dieses Interview, weil Paul Weller wieder einmal nicht mit der Presse reden will", erklärt Paolo. "Und da bist du natürlich der nächstbeste Ansprechpartner", spöttelt Smyth und geht prompt wieder ab. "See you later!" Hewitt nickt verlegen.

"Als vor ein paar Jahren niemand mehr Paul Weller kennen wollte, war es kein Problem, mit ihm herumzuhängen", erzählt er später. "So um 93 herum sagten die Leute wieder zu mir: ,Du glaubst, du bist so cool, weil du Wellers Freund bist.' Da war mir klar, daß er wieder populär geworden war." Tatsächlich kennt der Schriftsteller und Journalist Paolo Hewitt den mit 51 Hitsingles


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