Dort, in Transdanubien

Architektur Der Architekturfotograf Rupert Steiner war mit einer Großformatkamera im 21. und 22. Wiener Bezirk unterwegs, um die eigenartige urbane Semiotik dieser weiten und langsamen Gegend zu ergründen.

Jan Tabor | Kultur | aus FALTER 47/98 vom 18.11.1998

Kahle Fassade eines allein stehenden grauen Fertigteilhauses vor einer kahlen grüngrauen Wiese. Kleine braune Jugendstilkirche vor der graublauen konkaven Glasfassade eines riesigen Bürogebäudes. Weinkellerstraße. Rotgelb strahlende Werbesäule einer McDonald's-Drive-in-Filiale. Nackte Sonnenanbeter im grünlichen Schatten von Pappelbäumen. Kleiner hölzerner Würstelstand am Rande einer endlosen Erdäpfelplantage. Im Freien tanzende Pensionisten. Pensionisten, die im Freien Schach spielen. Kleines Ruderboot unter einer hohen, futuristisch-silbernen U-Bahn-Brücke. Ein Schotterteich mit Schotterbaggern und auf dem Schotter liegenden Badenden. Eine grüne Mulde mit mehreren kleinen Straßen und mehreren Ortstafeln mit der rot, diagonal durchgestrichenen Aufschrift "Wien" nebeneinander. Großbaustelle mit vielen hohen gelben Baukränen. Ein allein stehendes erdgeschossiges Haus mit der großen Aufschrift "Fremdenzimmer", davor der Schatten eines Kamerastatives und eines Mannes.

Der Schatten

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