Sideorders: Beste Locations

Stadtleben | aus FALTER 47/98 vom 18.11.1998

Kein Hochhaus, kein Prachtbau, keine aufsehenerregende Location, bei der man in anderen Metropolen darauf verzichten würde, sie mit einem Beisl zu krönen: Windows on the World im World Trade Center, Jules Verne am Eiffelturm, Oxo Tower in London. In Wien gäb's eine Menge eindrucksvoller, meist historischer Locations. Neben Eindruck bekommt man auch teilweise gutes Essen an diesen Stellen: Gloriette, 13., Schönbrunn, Tel. 879 13 11, tägl. 8-17 Uhr.

Da der Park schließt, wenn's finster wird, und da sich die Gloriette nicht heizen läßt, ist's im Winter ein bisserl mühsam hier. Locationmäßig aber noch immer ein Hammer, großer Ausblick über eine kleine, enge Stadt.

Kunsthistorisches Museum, 1., Burgring 7, Tel. 526 13 61, Di-So 10-17 Uhr.

Der Gerstner ist's, der hier kocht und das Brot belegt, die Büffets im Museum haben mittlerweile so etwas wie Kultcharakter bekommen. Nachteil: Man muß Museumseintritt bezahlen.

Pavillon im Schönbrunner Zoo, tägl. 9-16.30 Uhr.

Der ehemalige Frühstückspavillon irgendeines Monarchen kommt locationmäßig eigentlich mit dem Lusthaus locker mit, das Problem ist nur, daß einem die Zoo-Öffnungszeiten hier enge Grenzen setzen, daß es nach Elefantenscheiße riecht und daß sich Dogudan nach kurzem Gastspiel wieder zurückgezogen hat.

Kursalon im Stadtpark, 1., Johannesg. 33, Tel. 713 21 81, tägl. 9-23 Uhr.

Ja, es war schon mal schlimmer hier. Aber die WIGAST, die hier seit gut drei Jahren amtiert, ist halt auch nicht das Gelbe vom Ei. Wäre auch ein Anwärter für ein echt tolles, großes Lokal, wird aber wahrscheinlich immer nur groß bleiben.


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