Phettbergs Predigtdienst: Bruchsal

Stadtleben | aus FALTER 47/98 vom 18.11.1998

... Anderen hat er geholfen, nun soll er sich selbst helfen, wenn er der erwählte Messias Gottes ist ...

Lk 23,35b-43 (Evangelium am letzten [34.] Sonntag im letzten Lesejahr [C] des dreijährigen Lesezyklus der Sonn- und Feiertage) Wir hatten eine Zeit, die Mama und ich, wo wir täglich am Abend die Vesperpsalmen des Breviers rezitierten. Und einmal kriegten wir mittendrunter so einen Lachkrampf, daß wir uns stundenlang nicht erfingen. Wir hatten darüber dann nie gesprochen, ich vermute, weil wir fürchteten, es könnte alles zusammenbrechen.

Verstehen Sie, Kubpum wie Duhsub, es wäre mein Traum gewesen, das Seinsdreieck Frömmigkeit-Geilheit-Erkenntnis-der-Lächerlichkeit während meines Pontifikats liturgisch wie predigttechnisch in der religiösen Branche zu etablieren.

Aber ich betrachte mich als gescheitert, ich konnte der Kurie nicht einmal vermitteln, was ich meine. Sie nehmen mich nicht ernst als Papst. Sie sehen in mir ein drolliges Original. Ungültig und eskapistisch. Aber


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