Schlögl - Export

Seinesgleichen geschieht Über den Außenhandel mit Problemen, über Straßburger Perspektiven und deren Wiener Umkehrung.

Vorwort | Armin Thurnher | aus FALTER 48/98 vom 25.11.1998

Luxemburg. Warum eigentlich nicht Luxemburg? Dort erscheint die schöne Zeitung d'Letzeburger Land. Sie sieht aus wie der Falter vor fünfzehn Jahren, mit einem Schuß mehr Seriosität, überschreitet also die untere Toleranzgrenze von höchstens 15 Prozent Bildanteil niemals. Diese prima Wochenzeitung berichtet auch über andere europäische Länder, zum Beispiel über Österreich. Aus Anlaß einer bevorstehenden Reform des Luxemburger Presserechts widmet sie sich dem Stand der Medienfreiheit in Europa.

Für Österreich kommt sie zum Schluß, die gesetzliche Situation lasse kaum etwas zu wünschen übrig. "Die reale Situation aber, bestimmt durch unklare und widersprüchliche Entscheidungen, politischen Einfluß über die Presseförderung und die Marktkonzentration bringt es mit sich, daß diese Sicherung der Medienfreiheit auf unterschiedlichen Ebenen unterlaufen wird."

Straßburg. Warum nicht Straßburg? Vor allem, wenn dort, wie letzte Woche, das europäische Parlament eine seiner elf


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