Wienzeug

Politik | aus FALTER 48/98 vom 25.11.1998

Kein Platz für Hilde Spiel Daß Hilde Spiel eine linke Revoluzzerin gewesen wäre, kann man nicht gerade behaupten. Womit der einzige wirkliche Ausschlußgrund für eine Straßen-, Gassen- oder Platzbenennung in dieser Stadt nicht gegeben wäre. Dennoch, ein nach ihr benannter Platz soll auch auf weiteres nicht an die 1911 in Wien geborene Schriftstellerin erinnern. Trotz mehrerer Anträge einiger Gemeinderäte sperren sich ÖVP und FPÖ im Wiener Nobelbezirk gegen einen "Hilde-Spiel-Platz". Spiel wohnte jahrelang im 19. Wiener Gemeindebezirk und verfaßte sogar ein Buch mit dem Titel "Verliebt in Döbling". Mit dem Einmarsch der Nationalsozialisten mußte die Literatin flüchten. Sie ging nach England ins Exil.

LIF versus Presseinformationsdienst Wiens Stadtopposition ist der Presseinformationsdienst schon lange ein Dorn im Auge. Undurchsichtige Finanzgebarung, zu großes Budget und nicht zweckgemäße Einrichtungen. Nun wollen die LIFler die EU-Kommission einschalten. Konkret geht es


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