Demnächst in Saal 12

Kommentar Die Wiener Grünen haben ein brauchbares Kinoförderungsmodell vorgeschlagen, die ÖVP lehnt dankend ab.

Michael Omasta | Kultur | aus FALTER 48/98 vom 25.11.1998

Das Spiel mit verteilten Rollen, the good, the bad and the ugly, funktioniert besser denn je zuvor. Daran tragen die Medien - nicht zuletzt mit ihrer Forderung nach mehr Transparenz bei der Abwicklung jener Deals, die Wiens Kinolandschaft zukünftig prägen werden - gehörig Mitschuld. Ich persönlich verstehe das, submissest, als Kompliment: Mittlerweile muß man so tun, als tue man etwas.

Zum Beispiel Stadtrat Peter Marboe. Einerseits wurde, laut eigener Aussage, "das Kulturressort in keiner Weise in wirtschafts- und gesellschaftsrechtliche Abläufe (gemeint ist der Verkauf der Kiba-Kinos durch die Wiener Holding, Anm.) eingebunden", andererseits hat Marboe, einer Pressemitteilung der Constantin-Gruppe zufolge, mit deren Geschäftsführern bereits Gespräche über "den Weiterbestand des Gartenbaukinos" geführt. Man fragt sich, zu welchem Zweck, denn die Constantin-Gruppe war, so wiederum Finanzstadträtin Brigitte Ederer im Falter (45/98), lediglich einer von vier Interessenten, die zu

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