In Kürze

Kultur | aus FALTER 48/98 vom 25.11.1998

Wenn die FPÖ "Wiener Gruppe" hört ... Die FPÖ kam, sah und empörte sich: Mit einer gewissen Reaktionszeit hat sie nun auch die Wiener-Gruppe-Ausstellung in der Kunsthalle Wien mit dem Vorwurf, Kinderpornografie zu verbreiten, bedacht. Anlaß dazu gab ein Blatt aus dem Zyklus "Bild und Welt" von Gerhard Rühm und Oswald Wiener, wo neben das Foto eines Kleinkindes ein Penis gezeichnet ist.

Schon anläßlich des von Peter Weibel kuratierten Österreich-Beitrages zur Kunstbiennale in Venedig war seitens der FPÖ entsprechende Kritik geübt worden, die damals vor allem im Zuge der Debatte des Kunstberichts im Parlament vorgebracht worden war. Für den aktuellen "Fall" hat nun Heidemarie Unterreiner von der Wiener FPÖ angekündigt, daß ihre Fraktion keinen Subventionsansuchen des Vereins Kunsthalle Wien im Gemeinderat zustimmen würde.

"Wir verwehren uns gegen politische Interventionen in unser Ausstellungsprogramm sowie gegen falsch erhobene Vorwürfe", weist Kunsthallenleiter Gerald Matt


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