Zanger-Bewegung

Bauskandal Teerag-Asdag-Anwalt Georg Zanger geht in die Offensive: Er will die 100-Millionen-Feststellungsklage gegen Peter Pilz in eine Schadenersatzklage umwandeln. Pilz' Anwalt Alfred Noll nimmt's gelassen.

Politik | Gerald John | aus FALTER 49/98 vom 02.12.1998

Der Text ist mit Abstand die gutmütigste Stellungnahme, die der Grüne Peter Pilz bisher zum Bauskandal abgegeben hat: "Peter Pilz anerkennt nach eingehender Prüfung der Sach- und Rechtslage, daß die Vorstandsdirektoren Ing. Fischer und Mayer für Vorgänge, die im Jahre 1993 stattgefunden haben, deshalb als Mitglieder des Vorstands keine persönliche Verantwortung zu tragen haben, weil die Herren Ing. Fischer und Mayer damals als Vorstandsdirektoren noch nicht eingesetzt waren." Das Schreiben, das in den vergangenen Tagen an zahlreiche Zeitungen ging, ist Folge eines gerichtlichen Vergleichs, den die beiden Teerag-Asdag-Vorstände Johann Fischer und Helmut Mayer mit Pilz geschlossen hatten. Der Grüne hatte im Frühjahr Preisabsprachen beim aus dem Jahre 1993 stammenden Baulos "unbenannte Gasse" in der Donaustadt angeprangert, die beiden Direktoren - 93 noch nicht im Vorstand - fühlten sich persönlich beschuldigt und klagten auf Unterlassung. "Sollte der falsche Eindruck entstanden


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige