Positive Hausarbeit

Aids Seit einem Jahr wird im Aids Hilfe Haus aufgeklŠrt, getestet und geholfen.

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 49/98 vom 02.12.1998

Letzten Dienstag fiel das Haus am Mariahilfer GŸrtel ganz besonders auf. Hunderte rote Luftballons bildeten anlŠ§lich des Welt Aids Tags ein riesiges Red Ribbon. Die sogenannte "Aids-Schleife" ist das Symbol fŸr die SolidaritŠt mit HIV-positiven Menschen und den Kampf gegen die ImmunschwŠchekrankheit. Aber auch ungeschmŸckt ist das Aids Hilfe Haus kaum zu Ÿbersehen. Gro§e Tafeln weisen Tag und Nacht auf das hin, was im Innern des vierstšckigen GebŠudes vor sich geht: Helfen. Unkompliziert und unbŸrokratisch.

"Jetzt ist es aus", war Wiltrut Stefaneks erster Gedanke, als sie vor zwei Jahren ihr positives Testergebnis erhielt. "Ich habe mich unendlich allein gefŸhlt." Infiziert wurde die junge Frau und Mutter eines achtjŠhrigen Sohnes durch ungeschŸtzten Sex mit ihrem damaligen Ehemann. Sie mu§te erst lernen, da§ ein positiver Befund nicht das Todesurteil bedeutet. Auf DrŠngen ihrer Mutter suchte sie die Aids-Hilfe - damals noch auf mehrere Wohnungen verteilt - auf. Hier lernte


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