The Laberl has landed

Stadtplanung Spätestens wenn die U2 am Praterstern ankommt, muß das häßliche Tor zum Wiener Prater generalüberholt werden. Nach Ideen wird allerdings schon lange gesucht - nicht erst seit ein deutscher Investor aus dem Stern eine Torte machen will.

Politik | Thomas Rottenberg | aus FALTER 50/98 vom 09.12.1998

Es gibt Dinge, die außer Streit stehen: Die Schwerkraft existiert, man steht beim Supermarkt prinzipiell in der langsameren Schlange, und Elvis lebt als Taxifahrer in Wien. Außerdem ist der Praterstern ein heißer Kandidat im Wettstreit um den Titel "unattraktivster Platz der Stadt". Nichts Neues. Doch während an den ersten drei Punkten nicht zu rütteln ist, gibt der Platz vor dem Wiener Prater seit Jahren Anlaß zu Diskussionen.

Seit 1955 der Kreisverkehr rund um den historischen Stern braust, auf dem die Einfallstraßen aus den nordöstlichen Kronländern zusammenliefen, geht es mit dem Platz bergab. Schon als 1978 die U1 den Platz erstmals anfuhr und ihn mit 60.000 Passanten zu Wiens zweitwichtigstem Umsteigebahnhof (nach Wien-Mitte) machte, "wurde der Zustand des Platzes als unbefriedigend empfunden", erinnert sich Klaus Vatter, Chef der Wiener Flächenwidmung im Rathaus. "In der Vergangenheit", gibt auch Jochen Seibert, Leiter des Programmbüros der ÖBB-Bahnhofsoffensive, zu,


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