Ohne Titel...

Lomographie Der Action Sampler verteilt die Sekunde auf vier Bilder.

Medien | Markus Zwettler | aus FALTER 50/98 vom 09.12.1998

Lomo steht für "Leningradskoje Optiko-Mechanitscheskoje Objedinienie" und heißt soviel wie Leningrader mechanisch-optische Werke. Die einfache Kamera wurde zum Kultobjekt und hat uns vom Diktat des "guten Bildes" befreit. Weg mit dem Goldenen Schnitt, Lomographen schießen aus der Hüfte.

Die Lomographische Gesellschaft wartet nun mit einer neuen Apparatur auf: Der Action Sampler - völlig filigranes Plastikmachwerk - bewegt durch simple Federnspannung ein Rad mit Löchern und belichtet so viermal in der Sekunde den Film. Als Resultat entstehen viergeteilte Fotos, die den Ablauf einer Sekunde zu einem statischen Film machen.

Wolfgang Stranzinger, Mitbegründer der Lomographischen Gesellschaft: "Der Action Sampler ist nicht wirklich ein Nachfolgemodell der Original-Lomo. Ein Londoner Lomograph hat uns mit der Idee beeindruckt, die Snapshots viergeteilt zu produzieren." Der Reiz des Zufälligen bleibt erhalten: "Der Sucher am Action Sampler hat ebenso wie bei der Lomo gerade mal Zierfunktion.


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