Geschenke für Freinde

Weihnachtsservice oder: Weihnachtsgeschenke für wenig geschätzte Mitmenschen, die sehr gerne lesen, leider aber viel zu selten dazukommen, vor allem in letzter Zeit. Vorletzter Teil.

Stadtleben | Ivan Klein und Martin Puntigam | aus FALTER 50/98 vom 09.12.1998

Claudia Stöckl: Frühstück bei mir 1.Claudia Stöckl kann gut Türen öffnen ("Es ist nicht leicht, einfach so über sein Leben zu sprechen, aber Sie, liebe Claudia, können die Türen gut öffnen", schreibt Karl-Heinz Böhm in Claudias gefürchtetes Gästebuch, ein Satz, der von der sengenden äthiopischen Sonne nicht unbeeinflußt scheint.) Sie kann aber auch ganz schön gemein sein - vor allem zu ihrer Kollegin aus der Krone, Vera "Das Gespräch mit meinem Mann schneide bitte heraus" Russwurm. Der Absatz über Vera beginnt nämlich nicht unwitzig: "Das Meerschweinchen quiekte ziemlich laut." Auch sonst ist das "Buch" prall gefüllt mit abernützlichen Informationen. So erfährt man, daß es bei Hary Raithofer nach Sam und Leberwurst riecht (wir ahnten so etwas schon länger), daß Claudias Minirock Harald Juhnke beeindruckt und daß Niki Lauda fünf Eckpfeiler hat, nämlich Feuerunfall, Flugzeugabsturz, Ehe und Scheidung, Erziehung, Sparsamkeit und Berühmtheit. Und daß Robert


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