Standpunkt: Give blood

Politik | aus FALTER 51/98 vom 16.12.1998

Die Liebenden haben einander wieder. Ein halbes Jahr der prŠsidentlichen WŸrde und des verordneten Hausfriedens von SP… und …VP neigt sich dem Ende zu. Die Pflicht, der Vorwahlkampf, ist absolviert. Technische Wertung eine glatte sechs Komma null - Minister in jedem Bundesland vor ausreichend pittoresken Kulissen und attraktiven Nebendarstellern, um die Belangsendungen der nŠchsten 20 Jahre zu ŸberbrŸcken. Fotosessions fŸr WahlkampfbroschŸren, Parteizeitungen, Plakate und sonstiges liegen wohlsortiert zur Entnahme bereit. Klima mit vielen neuen europŠischen Sozialdemokraten. SchŸssel mit wenigen verbliebenen europŠischen Christdemokraten. In der kŸnstlerischen Beurteilung wird wohl nur schwer Ÿber eine vier komma eins hinauszukommen sein. Der Genu§ von vierfachen Axeln und dreifachen Rittbergern blieb dem Publikum vorenthalten. Eher schon die eine oder andere eingesprungene Pirouette - die Themen eingekreist, aber doch sicher drumherum gekratzt. So harrt alles der Wahlkampf-KŸr, die nicht und nicht kommen will. Schlu§ mit dem ewigen Liebesgedusel auf dem Eis. Eishockey ist angesagt. Hoch die Transparente: "Her mit der Maschinensteuer!" "Wir wollen Frauen am Herd!" "Kinderbetreuung fŸr alle!" "Energiesteuer niemals!" "Der ORF gehšrt uns!" "Nie wieder Koalition!"P.V.


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