Walter Meischberger begehrt folgende Gegendarstellung:

Politik | aus FALTER 51/98 vom 16.12.1998

Sie schreiben in Falter 46/98, Seite 8, unter dem Titel ,FPÖ & k.o. KG' von Ing. Walter Meischberger, dass er anläßlich eines Spieltransfers vom FC Tirol einige Millionen ,bar aufs Handerl' bekommen haben soll. Diese Behauptung ist unrichtig. Ing. Walter Meischberger hat als Spielerberater, für den Verkauf von Stögers Transferrechten an den FC Tirol, für Peter Stöger drei Millionen Schilling bar übernommen und sein Vermittlungshonorar einkommensversteuert."

Das Mediengesetz verpflichtet uns zu dieser Gegendarstellung. Fest steht, daß der FPÖ-Abgeordnete Walter Meischberger am 5. 8. 1997 vom LG Innsbruck wegen Anstiftung zur Lohnsteuerhinterziehung verurteilt wurde. Wegen eines Rechtsmittels Meischbergers ist der Schuldspruch aber nicht rechtskräftig. Meischberger hatte anläßlich dieses Urteils von "Politjustiz" gesprochen. Das Schlußwort in dieser Causa spricht diesen Mittwoch (16.12., 10 Uhr) der Oberste Gerichtshof in Wien. Schon vergangenes Jahr hatte FPÖ-Obmann Jörg Haider angekündigt, daß eine Entscheidung über die politische Zukunft Meischbergers nach einer rechtskräftigen Verurteilung fallen wird. F.K.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige