In Kürze

Kultur | aus FALTER 51/98 vom 16.12.1998

Mordserie an iranischen Schriftstellern Nachdem sie angekündigt hatten, den aufgelösten iranischen Schriftstellerverband wieder gründen zu wollen, sind iranische Intellektuelle wieder massiven Verfolgungen ausgesetzt. Zwei Autoren, Mohamed Mokhtari und Madjif Sharif, wurden ermordet, von ihrem Kollegen Mohamed Pujandeh fehlt jede Spur. Das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, soll auf die Absichtserklärung mit der Androhung von "Vernichtungsschlägen" reagiert haben. Die IG Autorinnen Autoren (Milo Dor, Gerhard Ruiss), Writers in Prison (Utta Roy-Seifert), der österreichische P.E.N. Club (Wolfgang Georg Fischer) und die Grazer Autorenversammlung (Gerhard Kofler, Heidi Pataki) haben die österreichische Bundesregierung sowie die weiteren EU-Mitgliedsstaaten aufgerufen, iranischen Schriftstellern ein sofortiges Exilrecht einzuräumen und diesen auch die diplomatischen Vertretungen vor Ort als Zufluchtsstätten zu öffnen: "Sollte auch das österreichische Kulturinstitut


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