Fast food in Grün

Neues Lokal Und schon wieder ein neues Fast-food-Konzept, das von Wien aus die Welt erobern soll, und zwar diesmal die vegetarische. florian holzer

Stadtleben | aus FALTER 51/98 vom 16.12.1998

Irgendwie anders auszusehen als ein McDonald's-Restaurant, hätte man gar nicht versucht, gibt Gerhard Holper, Geschäftsführer des ersten Bio.k.-Outlets, zu. Schließlich sei das Konzept der Amerikaner das weltweit beste und in vorausgehenden Planungsgesprächen mit Leuten von Gallup hätte man ihm auch geraten, mit seinem Vegetarier-Fast-food-Konzept bloß nicht ins grüne Eck zu driften, nicht das staubige Verzichtsszenario zu spielen.

Was dem ehemaligen Canon-Prokuristen wahrscheinlich ohnehin kaum in den Sinn gekommen wäre, weshalb Bio.k. nun auf "richtigen Nährstoffmix im professionellen Ernährungsmanagement" macht und auf "Power food für das nächste Jahrtausend". Das Lokal hinter der Uni, das im nächsten Jahr noch fünf innerstädtische Brüder bekommen soll, erinnert ein bißchen an eine farbenfrohe Mischung aus U3-Station, Partykeller und McDo der vorigen Generation.

Ein kleines Hindernis auf dem Weg zum Erfolg, der nicht auszuschließen ist, könnten die Bezeichnungen sein,


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