Alles im grünen Bereich

Punschtest Auch wenn sie nicht jedermanns Sache sind (siehe Kästen unten), wird jedes Jahr literweise Punsch getrunken. Der "Falter" ließ den Punsch von sechs Wiener Ständen auf ihren Alkohol- und Zuckergehalt testen.

Stadtleben | Sigrid Neudecker | aus FALTER 51/98 vom 16.12.1998

Das Wichtigste gleich vorneweg: Wiens Punsch ist durchwegs genießbar. Das abschließende Urteil von Herbert Nowak, Leiter der Abteilung "Lebensmittel nichttierischer Herkunft" in der Lebensmitteluntersuchungsanstalt, gibt passionierten Punschstandbesuchern grünes Licht: Alle sechs Proben waren "im Rahmen der durchgeführten Untersuchungen genußtauglich". Wer seine Taille - schon angesichts der drohenden Weihnachtsfeiern - im Auge behalten will, sollte allerdings einen kleinen Bogen um die Hütten machen: Die erhobenen Zuckermengen (aufgesplittet in Glucose, Fructose und Saccharose, siehe Kasten rechts) entsprechen "zwei bis drei Löffeln Zucker pro Probe", rechnet Nowak um. Das sind zwar (eine Probe bestand in den meisten Fällen aus dem Inhalt von zwei handelsüblichen Punschportionen) "nur" ein bis zwei Kaffeelöffel, doch wer beschränkt sich schon auf einen Punsch pro Abend?

Dort, wo sich gerade in der Vorweihnachtszeit der Räucherlachs stapelt und von Lebensmittelprüfern verkostet


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