Anders reisen

Abenteuer Der Passauer (Ex-)Kabarettist Rudolf Klaffenböck ist 1300 Kilometer lang die österreichischen Ostgrenzen entlanggegangen. In einem Buch, auf der Bühne und im "Falter" erzählt er davon.

Kultur | Wolfgang Kralicek | aus FALTER 52/98 vom 23.12.1998

Reisen bildet. Rudolf Klaffenböck zum Beispiel hat dabei unter anderem gelernt, daß man "Mahlzeit" sagt, wenn man mit Sturm anstößt. Das war in Laa an der Thaya. In Litschau lernt er den Besitzer eines Kaufhauses kennen, der sein Geschäft seit 1954 führt und den Besucher mit den Problemen des Einzelhandels ("Alle Jahre müssen wir etwas dazukaufen, weil die Mode so schnellebig geworden ist!") vertraut macht. In Maria Weinberg trinkt er ("um 17.20 Uhr") den ersten Uhudler seines Lebens. Im Postamt Falkenstein ist er der erste Mensch, der dort jemals eine EMS-Sendung aufgegeben hat.

Zwischen September 1994 und Juni 1996 ist der bayrische (Ex-)Kabarettist Klaffenböck in drei jeweils etwa einmonatigen Etappen die Ostgrenzen Österreichs abgegangen. Von seiner Heimatstadt Passau wanderte er zunächst an der tschechischen Grenze entlang bis nach Retz, von dort an der slowakischen und ungarischen Grenze bis nach Rechnitz und schließlich an der slowenischen Grenze bis nach Zell Pfarre. Fotos


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