Money for nothing?

Stadtplanung: Durch die Umwidmung von Grundstücken werden Millionenwerte geschaffen - die Grünen fordern, daß sie versteuert werden.


Thomas Rottenberg
Politik | aus FALTER 02/99 vom 13.01.1999

Das Grundstück ist weder groß noch auffällig. Und das, was im Frühjahr damit passieren wird, ist weder aufregend noch skandalträchtig. Dennoch, meint Christoph Chorherr, sei der "Schwandlgrund" ein gutes Beispiel. Denn die 2700 Quadratmeter vis a vis der UNO-City sollen umgewidmet werden. Damit dort, wo Gebäude derzeit neun Meter hoch werden dürfen, bis zu 26 Meter hoch - und stellenweise darüber - gebaut werden darf. "Dagegen ist nichts einzuwenden", betont der Klubchef der Rathaus-Grünen: In einem Wachstumsgebiet direkt an der U-Bahn macht es Sinn zu verdichten. Dort, wo bisher 9000 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung standen, werden über 36.000 Quadratmeter verfügbar sein. Sobald gebaut wird.

Und bauen wird für Grundbesitzer und Bauherren umso interessanter, je mehr nutzbare Fläche erziel- und damit vermietbar ist. "Ein Bauträger", plaudert Chorherr aus dem Nähkästchen, "fragt nicht, wie hoch der Quadratmeterpreis einer Liegenschaft ist, sondern, was er dort hinbekommt.

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