Stark frequenziert

Privatradios Die Privatradios bekommen bei der zweiten Frequenzvergabe im Mai weitere Konkurrenz. Außer in Wien.

Medien | Christian Davidek | aus FALTER 02/99 vom 13.01.1999

Seit erstem April summt es in Wien auch auf privaten Frequenzen. Die Uniformität der neuen Sender kommt beim Publikum aber nur bedingt an. Für die Enttäuschten unter den Hörern bestünde jedoch Hoffnung: Noch in diesem Jahr könnten weitere Lokalradios Lizenzen bekommen, und diesmal sollen es Anbieter sein, die interessante Inhalte vorzuweisen haben, wie Richterin Barbara Helige, Vorsitzende der Regionalradiobehörde, sagt: "Bei der ersten Lizenzvergabe hatten wir auf die Grundversorgung zu achten. Dabei kamen Anbieter zum Zug, die eben den Geschmack der Wiener Bevölkerung repräsentieren. Bei der jetzigen Vergabe werden wir verstärkt auf Nischen und Inhalte achten."

Wer sich jetzt schon auf neue Radios freut, tut dies wahrscheinlich zu früh, denn Heliges Absicht ist in der Hauptstadt technisch nicht umsetzbar: Wo keine Frequenz, da keine Lizenz - und damit keine neuen Radios in Wien. "Das stimmt nicht!" entgegnet Barbara Helige, "der Techniker vom Frequenzbüro hat mir unlängst


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