Wienzeug

Politik | aus FALTER 03/99 vom 20.01.1999

Integrationsfonds Die Umgestaltung des Wiener Integrationsfonds (WIF) nimmt Formen an. Seit vergangenem Freitag wird zwischen Stadtregierung auf der einen und Grünen und Liberalen auf der anderen Seite über die Fondsreform verhandelt. Nach der heftigen Kritik, wonach zu wenige nichtstaatliche Organisationen in die Entscheidungen rund um den Fonds eingebunden sind, will das Büro von Integrationsstadträtin Renate Brauner ein neues Gremium aus der Taufe heben. Jüngste Idee aus Brauners Feder ist die Einrichtung einer "Integrationskonferenz". Die Konferenz soll sich einmal im Jahr auf Einladung der Präsidentin, i.e. Brauners selbst, zusammenfinden. Mitglieder sollen nach dem Vorschlag alle Vereine und Initiativen sein, die sich dem Thema Integration widmen und die dem WIF bekannt sind. Sinn der Integrationskonferenz soll es sein, Inhalte in Sachen Integration zu beraten und zu debattieren sowie Schwerpunkte für die Wiener Integrationsarbeit zu entwickeln. Dazu werden die beiteiligten


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