Presseschau

Medien | Sigrid Neudecker | aus FALTER 03/99 vom 20.01.1999

Überall haben wir gesucht, unterm Bett, in Qualitätszeitungen. Sie blieb verschollen.

Doch nun ist es überstanden: Die Frauen, erkannte die Krone bunt, haben in neuer Weise zu ihrer Brust gefunden. Den Modeschöpfern sei jedenfalls Dank. Freuen wir uns über dieses Comeback, meint die Krone selbstlos, denn schließlich gibt es kaum etwas Bedeutenderes unter den menschlichen Körperteilen als die weibliche Brust. Na, was heißt! Da muß man nicht Stammkunde von Keystone sein, um das zu wissen.

Und vor Hemmungslosigkeit sind wir ohnehin gefeit. Entgleisungen spielen sich eher dort ab, wo sie ohnehin hingehören, nicht auf Seite 7 der Krone allerdings, sondern ins mitternächtliche Fernsehen, wo nackte Frauen mit Telefonnummern erscheinen. Dort sind die Busen nicht nur zu groß, sondern auch durchwegs von einer schrecklichen, ja abschreckenden Künstlichkeit. Wie sie in der Krone freilich nie geduldet würde!

Wenn das der Papa wüßte! Über die Wiederentdeckung der Busen freute sich kein Geringerer als Michael Dichand, Sohn des Hans. Und der ist bekanntlich Spezialist für Vorhöfe aller Art.


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