"Es gibt noch viel Arbeit!"

Interview: Die deutsche Wirtschaftspolitik-Expertin Christa Müller im Gespräch über die alte und die neue Sozialdemokratie, den EU-Beschäftigungspakt, die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in Deutschland und ihre eigene Zukunft.

Klaus Taschwer und Patrik Volf | Politik | aus FALTER 04/99 vom 27.01.1999

"Eine Halbierung der Arbeitslosigkeit in vier Jahren ist durchaus möglich - theoretisch" "Ich halte immer noch daran fest, daß Vollbeschäftigung möglich ist" Auf einer Karte im Nachrichtenmagazin Newsweek, die Europas Protagonisten der neuen Linken zeigte, wurde Christa Müller an prominenter Stelle plaziert: links oben, mit Foto. Unmittelbar unter ihr und ohne Abbild: Oskar Lafontaine - SPD-Vorsitzender, Bundesfinanzminister und Müllers Ehemann. Die 43jährige Diplom-Volkswirtin und Diplom-Kauffrau ist seit 1990 als wirtschaftspolitische Expertin in der Friedrich-Ebert-Stiftung tätig, dem Think-Tank der deutschen Sozialdemokratie. Gemeinsam mit ihrem Mann veröffentlichte Müller im Vorjahr das Buch "Keine Angst vor der Globalisierung", für das sie vergangene Woche im Renner-Institut mit dem Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch ausgezeichnet wurde.

Falter: Frau Müller, welche Bedeutung hat für eine heutige Sozialdemokratin eigentlich jemand wie Bruno Kreisky? Ist

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