Wienbild

Politik | aus FALTER 04/99 vom 27.01.1999

Nein, nicht einen Drogenrausch-bedingten Blick auf Wien wollen derzeit zwei Medienkünstler auf den Infoscreens in den U-Bahn-Stationen vermitteln. Vielmehr sollen jene "Zerrbilder" gezeigt werden, die durch die Diskrepanz zwischen dem Stadtplan und dem schematischen U-Bahn-Plan entstehen können. Die Abweichungen, die sich dadurch ergeben, haben die Studenten Wolfgang Hilbert und Richart Schneider errechnet und danach auf typische Wienansichten umgelegt. Also: Nicht über die eigene Sehkraft wundern, wenn einem in der U-Bahn-Station ein tanzender Ringturm oder eine wogende Karlskirche entgegengekommen ist. Es war alles nur Computersimulation.

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