Wieviel ist zuviel?

Telefon: Beim Telefonieren scheint die Frage, was es kostet, längst wichtiger als die, was man sagt.

Medien | Markus Zwettler | aus FALTER 04/99 vom 27.01.1999

Die mobile Freiheit hat ihren Preis, vor allem, wenn Gespräche zwischen verschiedenen Mobilfunkbetreibern geführt werden (Gespräche sind hier gegenüber dem Festnetz bis zu zehnmal teurer). Die beiden Mobilfunkbetreiber max.mobil und Mobilkom haben sich am Privat- bzw. Geschäftskundenmarkt etabliert. Der dritte, Connect Austria, konkurriert erst gar nicht mit ihnen, sondern fordert gleich die Tarifstruktur des Festnetzes heraus.

Dem Groschendeal im Festnetzbereich jagen bereits 43 konzessionierte Anbieter nach. Wenige verfügen über eigene Leitungen, geschweige denn über einen Zugang zum Endkunden. Die meisten kaufen "Telefonzeit" von großen Kabelunternehmen wie Cable & Wireless, Ebone oder QWest, mieten sich also Kapazitäten der Glasfaserstränge an.

Die alternativen Anbieter haben der Telekom Austria auch im Privatkundensegment den Kampf angesagt. Erst letzten Dienstag unterbot etwa die in Eisenstadt ansässige RSL COM alle Auslandstarife der gesamten Konkurrenz und senkte sogar


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