Fernsehen

Medien | Andreas Dusl | aus FALTER 04/99 vom 27.01.1999

Meine Lieblingsserie "Roseanne" ist so übertrieben echt angelegt, daß sie mir nie wie eine Sitcom vorkam, sondern sets wie eine hochpräzis verdichtete Dokumentation. Ein Dokumentarfilm, der sich als Vorabendserie tarnt. Eine Truman-Show - mit einer True Woman namens Roseanne. Ich nahm ihr sogar das Weiterleben nach dem unsympathisch hohen Lottogewinn ab. Und ihren Besuch bei den anderen Serienmüttern. Eine große Traurigkeit überkam mich aber, als ich erfuhr, daß Roseannes bärenstarker Husband Dan den Herzinfarkt nur in ihrer Phantasie überlebt hat. Und auch der Lottogewinn nur Chimäre war. Also habe ich ab sofort eine neue, cholesterinarme Lieblingsserie: "Cybill". Hier ist ALLES echt.


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