"Hasta la vista, Babe"

Film: Mit "Schweinchen Babe in der großen Stadt" ist Regisseur George Miller eine unpeinliche Fortsetzung der schweinischen Abenteuer gelungen.

Kultur | Klaus Nüchtern | aus FALTER 04/99 vom 27.01.1999

Neulich bin ich auf Helmut Zilk gesessen. Fußfrei. Bernhard Görg und Walter Nettig waren noch frei. Offenbar gibt es nicht genug Schauspieler, nach denen man alle Stühle im großen Saal des Haydn-Kinos benennen könnte. Helmut Zilk aber kam dann sogar auf der Leinwand vor: als Hund, der sich zu Mikrofonen hingezogen fühlt; an der Seite einer kapriziös-dämlichen Pudeldame namens Dagi wird er in der österreichischen Synchronisation von "Schweinchen Babe in der großen Stadt" sanft durch den Kakao gezogen. Damit teilt er das Schicksal von anderen akustisch Prominenten wie Dobermann Arnold Schwarzenegger ("Hasta la vista, Babe") oder Falco, dem sein Stimmenimitator zu einem kleinen, aber handlungstragenden Auftritt als Drogenhund verhilft.

Zwar ist das Bemühen, noch jedem Auftritt und jeder Wurzenrolle einen landesspezifischen Scherz abzumelken, mitunter etwas anstrengend, aber im großen und ganzen funktioniert das Konzept und wirft eine Zahl brauchbarer Schmähs ab. Daß sich eine


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