Nüchtern betrachtet: Fahret hin in Frieden

Kultur | aus FALTER 04/99 vom 27.01.1999

Ich bin ja für den Frieden. Zugegeben, ich gehöre nicht zu den Typen, die auf den Weltfrieden anstoßen, weil ich um gesellschaftliche Anlässe, bei denen auf etwas angestoßen wird, einen großen Bogen mache, seitdem Onkel Alfredo (genannt "Die Pfeife") mir meinen vierzehnten Geburtstag versaut hat, indem er partout auf irgend so eine Italo-Pop-Schnepfe trank, womit er meinen Toast torpedierte, den ich auf die britische Koteletten-Rocker Slade auszusprechen gedachte, was dann aber nicht mehr möglich war und zu einer milden Grappavergiftung meinerseits führte; und weil ich (das bezieht sich jetzt wieder auf den Hauptsatz weiter oben) es auch ein bißchen kitschig und vollwertkostmäßig finde, auf den Weltfrieden anzustoßen, was nicht heißt, daß es nicht Situationen geben kann, in denen es ratsam ist, z.B. mit Andie McDowell auf den Weltfrieden zu trinken, weil man nämlich ein fieser Wettermoderator ist und sie sonst nie rumkriegt (und wer die Lösung zu diesem kleinen Filmquiz,


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige