Sideorders: Nuovo, nobile

Stadtleben | aus FALTER 04/99 vom 27.01.1999

Italienisch ist in dieser Stadt nach wie vor eine Erfolgsgarantie, daß Lokale heutzutage groß sein müssen, sagt die Trendanalyse; und edel kann man die Sache fahren, weil es ja auch schon genügend Besitzer kleiner toskanischer-Landhäuser (und noch mehr Pseudos) gibt, die das mit Wonne löhnen. Ein kurzer Abriß über Wiens jüngste Edel-Italiener.

Cantinetta Antinori, 1., Jasomirgottstr. 3-5, Tel. 533 77 22, 12-15, 18-24 Uhr, CC: Amex, DC, MC, Visa Mit ihr fing die Große-City-Edel-Italiener-Sache an. Die Salzburger Gebrüder Haslauer und die Tochter von Marchese Antinori waren die Partner, die Haslauers stiegen kürzlich aus, die Cantinetta ist noch immer voll.

Barbaro's, 1., Kärntner Str. 19, Tel. 513 17 12-25, tägl. 12-15.30, 18-0.30 Uhr, CC: Amex, DC, MC, Visa Kooperation von Luigi Barbaro (La Ninfea, Martinelli) und Hans Schmid (GGK) im extra aufgebauten achten Stock des Steffl. Grandiose Aussicht, enorme Preise, Abläufe noch etwas unrund.

e tricaffe, 1., Bognerg. 4-6, Tel. 533 84 90, Mo-Sa 8-24 Uhr, CC: Amex, DC, MC, Visa Gestyltes Cafe-Restaurant im BA-Building, Kaffee und Namen vom Benetton-Konzern, anfangs große Ambitionen, mittlerweile qualitativ leider ziemlich abgesackt. Werden unter Novelli leiden.

Regina Margherita, 1., Wallnerstr. 4, Tel. 533 08 12, Mo-Sa 12-15, 18-24 Uhr Das vorletzte Lokal Luigi Barbaros: famose Pizze und auch sonst ganz feiner Stoff, sensationeller Garten im Hof.

Serafino, 1., Säuleng. 27, Tel. 317 35 81, Mo-Sa 11-15, 18-24 Uhr, CC: Amex, DC, MC, Visa Ehemals geheimtipmäßiger Italiener in Beisl-Atmo, hat jetzt auf schick umgebaut. Essen noch immer toll, erstklassige Pizza (sogar mit Büffel-Mozzarella!).


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