Neuer, größer, schöner

Neues Lokal: Der jüngste Stern am mittlerweile gleißenden Firmament von Wiens Power-Gastronomie hat einen Namen, der nur zur Hälfte stimmt.

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 04/99 vom 27.01.1999

Von heute aus gesehen, könnte man ja meinen, es sei Taktik gewesen. Denn was soll nach Aioli, Palmenhaus, Guess Club, Theatercafe, Barbaro's Sky Bar und den diversen mehr oder weniger originellen Kaufhaus-Freßetagen noch kommen?

Fabio Giacobello, bis dahin Geschäftsführer im Szene-Italiener Cantinetta Antinori und in dessen demokratischerem Ausleger A Tavola, meint jedenfalls, der Luster sei so spät geliefert worden, die Umbauten des Palais Pallavicini hätten den Zeitpunkt der Eröffnung bestimmt. Ist aber auch egal, jetzt, wo's fertig ist: Ein Restaurant von gigantischen Ausmaßen mit einem Weinbar- und Snackbereich, einem dunkelroten Kamin-Abteil, einem Speisesaal in Palazzomanier und einem kleinen Kuppelsaal.

Vom Design her kann das Novelli zwar nicht als besonders aufregend bezeichnet werden, wiewohl der riesige Kristalluster aus Murano-Glas für gewisse Aufmerksamkeit sorgt, aber immerhin verschrieb man sich dem Prinzip des "nonsense", und das ist ja auch schon was wert. Zu glänzen


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