Zu Haus telefonieren

Technologieparks: Auf der Donauplatte entstehen nicht nur Wohnbauten. Unter dem Signet "Tech Gate" soll sich Wien zu einer Drehscheibe der Telekommunikationsindustrie mausern.

Politik | Thomas Rottenberg | aus FALTER 05/99 vom 03.02.1999

In den sechziger und siebziger Jahren mußte jede Stadt und Gemeinde, die etwas auf sich hielt, ein Hallenbad bauen. Heute sind es Gründerzentren." Thomas Jakoubek lächelt gar nicht bösartig-ironisch, wenn er so etwas sagt. Immerhin ist er Geschäftsführer der Wiener Dependance des "Hallenbades" der Gegenwart. Mit Wasser hat Jakoubeks Projekt aber nur insoweit zu tun, als es unmittelbar an der Donau entsteht: Auf der Donauplatte errichtet die Tech Gate Vienna Wissenschafts- und Technologie GmbH ab Mitte März einen High-Tech-Park mit über 55.000 Quadratmeter Büroflächen. Flächen, die Wien - geht es nach Finanzstadträtin Brigitte Ederer - "zu einer internationalen Drehscheibe der Telekommunikationsindustrie" machen sollen. Deshalb fördert die Gemeinde die erste Ausbaustufe des Projektes - das vor allem von der Wiener Städtischen Versicherung finanziert wird - mit 110 Millionen Schilling. Insgesamt soll Tech Gate 650 Millionen kosten. Die ursprünglich vom Wissenschaftsministerium


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