Konvergenz ist blöd

Computer: Silicon-Graphics-Chefwissenschaftler Bill Buxton sieht seine Branche auf dem Holzweg.

Medien | Hannes Stieger | aus FALTER 05/99 vom 03.02.1999

Heutige Personal-Computer sind vollkommen benutzerfeindlich konzipiert. Diese Aussage trifft einer, der es wissen muß. Bill Buxton ist Designer und Forscher und arbeitet als Chefwissenschaftler bei Silicon Graphics, dem unangefochtenen Marktleader bei Grafikrechnern, und dessen Unternehmenstochter Alias|Wavefront, welche die dazugehörige 3-D-Software entwickelt und designt. Damit werden Autoteile entworfen, (ORF-)Studios mit virtuellen Bildern hinterlegt und Dinosaurier ("Jurassic Park") oder Riesenschiffe ("Titanic") auf der Leinwand zum Leben erweckt.

"Computerdesigner müssen weg vom technozentrischen Zugang und endlich den Menschen in den Mittelpunkt stellen", erklärte Bill Buxton kürzlich, anläßlich eines Symposiums der österreichischen Multimediaunternehmen in Wien, dem Falter. "Nicht das Medium selbst ist von Bedeutung, sondern die Interaktion mit ihm." Der 50jährige begann seine Karriere mit einem Musikstudium in den USA und studierte nach einem zweijährigen Lehrauftrag


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