Kommentar: Klaus Bachler nach der Premiere

Wolfgang Kralicek | Kultur | aus FALTER 05/99 vom 03.02.1999

Wie heißt es so schön und gnadenlos? Der erste Eindruck zählt. Am Freitag vergangener Woche war es soweit: In seiner ersten Pressekonferenz als (designierter) Burgtheaterdirektor durfte Klaus Bachler im Presseclub Concordia (den gibt's also auch noch) ersten Eindruck machen. (Als früherer Festwochenintendant und amtierender Volkoperndirektor ist Bachler natürlich viel zu bekannt für erste Eindrücke, aber tun wir so, als ob.)

Flankiert vom neuen kaufmännischen Direktor Thomas Drozda (der keinen bleibenden Eindruck hinterließ) und seiner rechten Hand Karin Bergmann (die irritierenderweise zu seiner Linken saß) machte Bachler zunächst den Eindruck eines alerten Mannes, der viel und gern redet, ohne dabei unbedingt viel zu sagen. Das Theater als solches habe zwar kein "bewahrendes", dafür aber ein "erinnerndes" Potential; am Burgtheater im speziellen gehe es um "Interpretationen alter Geschichten" einerseits und um das "Erzählen von neuen Geschichten andererseits".

Das klingt irgendwie

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