Besen für das Gute

Film: Wie immer verläßt sich Hongkongs Action-Star Jackie Chan auch in "Who Am I" mehr auf seiner Hände Arbeit als auf Special-Effects-Orgien. Und das ist gut so.

Kultur | Andreas Ungerböck | aus FALTER 05/99 vom 03.02.1999

Never mind the Handlung: Wer sich Jackie-Chan-Filme wegen des Plots anschaut, dem ist nicht zu helfen. Im Grunde macht der heute 45jährige Star des Hongkong-Actionkinos - einer der wenigen, der auch den Sprung ins internationale Geschäft geschafft hat - seit Jahren mehr oder weniger den gleichen Film: rührend altmodische Agentenstories, in denen gerade einmal die Bösewichte wechseln, wenn überhaupt. Eine stehende Größe sind die Fieslinge von der CIA (echte und falsche), dazu kommen diverse internationale Groß- und Kleingangster, miese Waffenschieber und ungute Kriegstreiber.

Das ist auch in "Who Am I" (mit dem selten blöden deutschen Titel "Jackie Chan ist Nobody") nicht anders. In Südafrika werden Wissenschaftler von einem Spezialkommando entführt, nachher sind die Mitglieder der Elitetruppe tot, bis auf einen: Jackie Chan, der auch in seinen Filmen immer - der Einfachheit halber - Jackie Chan heißt. Diesmal allerdings hat man ihm das Gedächtnis wegmanipuliert, und die Suche


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