Streifenweise

Kultur | aus FALTER 06/99 vom 10.02.1999

Road-Movie, Science-fiction-Komödie, Dancefloor-Musical, Horrorabenteuer: "Smoov's Planet" ist all das und noch ein bisserl mehr. Dietmar Schipek hat seinen 55-Minuten-Film in Wien, Kalifornien und Mexiko gedreht, zu nicht geringen Teilen in der Wüste, und dabei Ausflüge in die Computeranimation nicht gescheut. Seine extraterrestrischen, untoten Protagonisten haben eigentümliche Masken auf und geben sich im übrigen ganz irdischen Genüssen hin: Sex & Crime. Wenn etwas orange ist in diesem Film, dann ist es schreiend orange; wenn einmal nichts mehr geht, setzen treibende Beats ein. Der Worte sind viele, unaufhörlich wird geplappert, zwischen smart und infantil, die Ärmlichkeit von Dekors und Kostümen wird keineswegs verschleiert, sondern auf gewisse Weise sinnfällig eingepaßt in ein billiges Stück Meta-Genrekino, dessen kryptischer Plot die narrativen Vorgaben Hollywoods zu unterlaufen scheint. Man kann das sympathisch finden, charmant, originell; es mag einem freilich auch ganz


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