Zahlen: Abfallwirtschaftsbilanz 98

Stadtleben | aus FALTER 06/99 vom 10.02.1999

Mit 872.353 Tonnen ist Wiens Gesamtabfallmenge im Jahr 1998 um 1,24 Prozent gestiegen (1997: 861.709 Tonnen). Das entspricht 515 Kilo Mist pro Einwohner, wobei etwa 402 Kilo/Einwohner privaten Haushalten und 113 Kilo/Einwohner gewerblichen Betrieben zugeordnet werden.

Verwertet wurde die Gesamtabfallmenge 1998 zu 49 Prozent thermisch, zu 39,5 Prozent stofflich. Der Rest wurde deponiert.

Die Restmüllmenge ist mit 469.118 Tonnen nach drei Jahren wieder stabilisiert und leicht rückläufig (1997: 469.238 Tonnen). Die getrennte Sammlung von Altstoffen konnte trotz eines europaweiten Spitzenwertes von rund 40 Prozent des Gesamtabfalls um weitere 4500 Tonnen gesteigert werden (1998 344.370 Tonnen, 1997 339.900 Tonnen).

Getrennt gesammelt wurden 1998 an 19 Mistplätzen, 55 Problemstoffsammelstellen und 2253 Sammelinseln die klassischen Altstoffe Papier (116.910 Tonnen), Glas (23.700 Tonnen), Metalle (17.972 Tonnen) und Kunststoffe (6690 Tonnen). 69.645 Tonnen Biomüll wurden zu 25.853 Tonnen Dünger verarbeitet.


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