Abfallvermeidung: Dosen sind böse

Stadtleben | aus FALTER 06/99 vom 10.02.1999

Die MA 48 rät, bereits beim Kauf auf Müllvermeidung zu achten. Langlebige Produkte zahlen sich auf Dauer auch für die Umwelt aus, Pflege und Wartung erhöhen die Lebensdauer. Beim Kauf darauf schauen, daß die Produkte zerleg-, reparier- und aufrüstbar (Computer) sind.

Auch Ausleihen hilft (Müll) zu sparen: Viele Werkzeuge oder Reinigungsgeräte werden schließlich nur alle Jubeljahre benötigt. Wer für funktionstüchtige Produkte keinen Bedarf mehr hat, kann sie auch verkaufen, tauschen oder spenden.

Beim täglichen Lebensmitteleinkauf gilt: nur mit Einkaufskorb oder Nachziehtasche. Märkte sind ein idealer Platz für den verpackungsarmen Einkauf. Allerdings sollte man da auf die Plastiksackerln der Standler verzichten. Am Markt gibt's auch kleine Mengen, es vergammelt weniger.

Offene Ware und Getränke in Mehrwegflaschen kaufen. Eine Glasflasche kann bis zu 60mal wiederbefüllt werden. Diese Füllmenge entspricht rund 130 Dosen. Die Produktion einer Getränkedose verschlingt etwa 1 kWh Energie. Außerdem verursacht eine Dose bereits bei der Herstellung einen Mistberg von etwa 360 Gramm.

Mehr Ratschläge zur Abfallreduzierung gibt's in der Broschüre "48 Misttips" der MA 48, erhältlich bei der Stadtinformation im Rathaus oder beim Misttelefon Tel. 546 48.


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