Wienbild

Politik | aus FALTER 07/99 vom 17.02.1999

Ein namenloses Grab. Nichts deutet darauf hin, daß unter dem schmiedeeisernen Kreuz am Grinzinger Friedhof seit zehn Jahren der Dichter Thomas Bernhard begraben liegt. Auf den ersten Blick. "Es gibt einen geheimen Hebel", sagt eine 84jährige Besucherin mit schwarzem Pelz. Betätigt man den Mechanismus, öffnen sich zwei Klappen. Dahinter der Name Bernhards und seines Lebensmenschen Hedwig Stavianicek. "Immer sind frische Rosen da", weiß die alte Grinzingerin. Wer die Blumen auf das Grab stellt, hat sie noch nicht rausgefunden


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